Neue Wege der Kooperation in der sozialen Arbeit

Konzepte und Erfahrungen aus zwölf Jahren Förderung - Deutsche und Ausländer im Stadtteil

Lüking, Hansjörg

Hg.: Robert Bosch Stiftung (zur Förderung des Zusammenlebens von Deutschen und Ausländern)


Soziale Arbeit und ihre Verwaltung müssen anpassungsfähig sein und den gesellschaftlichen Entwicklungen, so auch dem Wandel der "Ausländerfrage", Rechnung tragen. In ihrem Schwerpunkt "Zusammenleben von Deutschen und Ausländern" förderte die Robert Bosch Stiftung in mehreren deutschen Großstädten die praktische Integrationsarbeit im Kindergarten und ausgehend von ihm im Stadtteil. In der vorliegenden Studie wird dieses Programm mit seinen Folgeprojekten detailliert dargestellt und ausgewertet.
Grundgedanken und Leitlinien, Handlungsfelder und Rahmenbedingungen werden ebenso beschrieben und rückblickend bewertet wie der Aufbau und das Funktionieren von Kooperationen zwischen den professionellen Trägern der Sozialarbeit und die Zusammenarbeit von Praxis-, Fach- und Entscheidungsebene. Die anschließende Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation ausländischer Einwohner und die Entwicklung und Öffnung von Einrichtungen im Sozial- und Bildungswesen für die Ausländerarbeit werden von ihrer Konzeption über ihre Umsetzung bis zu ihren Ergebnissen dokumentiert. Abschließend dienen Empfehlungen und ein Rückblick auf 15 Jahre Projektarbeit dem Anliegen der Stiftung, in der Praxis Impulse zu geben und Modelle anzubieten, die auf andere Wohngebiete und Städte übertragbar sind.


Inhalt

Vorwort der Stiftung

Einleitung
  1. Die Erste Projektgeneration 1980-1985, "Deutsche und Ausländer im Stadtteil - Integration durch den Kindergarten"
    1. Vorangegangene Erfahrungen im Förderbereich "Kinder ausländischer Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland"
    2. Grundgedanken und Leitlinien
    3. Das Förderprogramm und verwandte Projekte
      1. Die geförderten Projekte im Überblick
      2. Konzeptionelle Merkmale des Förderprogramms
        1. Die Projektgebiete
        2. Kooperationsvertrag der Träger
        3. Der Projektrat
        4. Der Projektkoordinator
        5. Die Fachberatung
      3. Praxisfeld Kindergarten
      4. Praxisfeld Stadtteil
      5. Projektdauer
      6. Überleitung und Übertragbarkeit der Arbeit
      7. Kooperationsverhandlungen mit den Projektpartnern
    4. Handlungsfelder und Rahmenbedingungen
      1. Die Projektgebiete
        1. Stadtteilbewohner
        2. Zusammenleben im Stadtteil?
        3. Erwartungen an die Projekte
      2. Die Zusammenarbeit von Praxis-, Fach- und Entscheidungsebene im Projektrat
      3. Dezentralisierung und Bürgernähe
    5. Projektverlauf
      1. Zusammenarbeit mit den Kindergärten
        1. München
        2. Berlin
        3. Stuttgart
      2. Stadtteilbegehungen
        1. München
        2. Berlin
        3. Stuttgart
        LI>Der Aufbau von Kooperationen im Stadtteil
        1. Der Regionale Arbeitskreis Milbertshofen
          Zusammenfassung
        2. Arbeitskreis Sozialarbeit in Berlin
          Zusammenfassung
        3. Stadtteilrunde Stuttgart
      3. Aufbau von (Stadtteil-) Zentren
        1. Überblick
        2. Das Zentrum am Alten St.-Georgs-Platz, Milbertshofen
          1. Aufbau des Zentrums
          2. Kooperationen
          3. Absicherung bestehender Initiativen und Angebote
          4. Initiativfunktion
        3. Bürgersaal Berlin
          1. "Gucken, wo ist was, und die anderen tragen die Kosten"
          2. Absicherung
        4. Das Familien- und Gemeinwesenzentrum Haus 49, Stuttgart-Nord
          1. Interessenkonstellationen auf Trägerebene
          2. Zielsetzungen eines "Familien- und Gemeinwesenzentrums Nordbahnhofstraße 49"
          3. Aufbau der Kooperationen auf der Fachebene des Zentrums
          4. Stadtteilarbeit ohne Erwachsene?
          5. Konsequenzen
          6. Übersicht über die Entwicklung in den einzelnen Praxisfeldern
    6. Förderung von Selbsthilfe und Integrationskräften in der Bevölkerung
      1. Selbstorganisation von Frauen
        1. Fraueninitiative Milbertshofen
        2. Frauenladen Berlin-Wedding
      2. Öffnung einer (deutschen) Selbstorganisation für Ausländer in Berlin
      3. Förderung von Selbstorganisation und Kommunikation in Stuttgart - Ein Fallbeispiel: Das jugoslawische Kulturzentrum
    7. Bewertung der Ergebnisse der ersten Projektgeneration
      1. Auswertung der Projektkonzeption
      2. Strukturelle Schwächen der Konzeption
      3. Praxisfelder
  2. Die Zweite Projektgeneration 1985 - 1988
    1. "Entwicklung und Öffnung von Einrichtungen im Sozial- und Bildungswesen für die Ausländerarbeit"
    2. Dezentraler ganzheitlicher sozialer Dienst für Ausländer
      1. Zur Situation der Sozialberatung für Ausländer in der Mitte der 1980er Jahre
      2. Das Konzept "Dezentraler ganzheitlicher sozialer Dienst für Ausländer"
      3. Entwicklungen und Ergebnisse
      4. Jüngste Entwicklungen und Perspektiven: Spezialisierung und Zentralisierung
    3. Arbeitsgemeinschaft Integration
      1. Grundgedanke
      2. Ziele
      3. Organisation
      4. Vergleich mit der Projektorganisation der ersten Generation
      5. Prozeßorientierter Integrationsbegriff mit systematischer Analyse und Planung
      6. Konzeptionelle Schwächen in Personalorganisation und Verlauf
      7. Exemplarische Arbeitsprozesse: Die Qualifizierung der psychosozialen Versorgung für Ausländer
        1. Arbeitsschritte
        2. Aufbau externer themenspezifischer Kooperationsstrukturen
        3. Konzept zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung durch die Arbeitsgemeinschaft Integration
        4. Grenzen der Kooperation
  3. Die Dritte Projektgeneration 1989 - 1993
    1. "Integration von Ausländern in die Regelversorgung"
    2. Integration von Ausländern in die Regelversorgung eines Wohlfahrtsverbands am Beispiel der Arbeiterwohlfahrt und des Bezirks Wedding von Berlin
      1. Zielsetzung
      2. Organisation
      3. Umsetzung
      4. Übergreifende Ergebnisse
        1. Zugangsbarrieren für ausländische Rat- und Hilfesuchende
        2. Strukturelle Defizite
        3. Partizipation von Ausländern
        4. Öffentlichkeitsarbeit der Arbeiterwohlfahrt Wedding
      5. Wendezeit für einen Wohlfahrtsverband
      6. Ergebnisse der Verbandsreorganisation
      7. Ergebnisse der Verbesserung des sozialen Dienstleistungsangebots für Ausländer
        1. Integrierte Psychosoziale Versorgung
        2. Öffnung der Sozialstation des Kreisverbands für ausländische Patienten
        3. Einrichtung einer Schuldnerberatungsstelle
          Exkurs: Zum Problem der "Öffnung" von Einrichtungen
    3. Stärkung der Selbsthilfe und Selbstorganisation ausländischer Einwohner im Stadtteil Neuperlach
      1. Der Stadtteil und seine soziale Infrastruktur
      2. Inanspruchnahme der Infrastruktur durch die ausländische Bevölkerung
      3. Selbsthilfeansätze in Neuperlach
      4. Projektentwicklungen
      5. Aufbau von Arbeitsbeziehungen und Kooperation
      6. Aufbau von Selbstorganisationen und Multiplikatoren
        1. Die Familieninitiative
        2. Der Internationale Frauenarbeitskreis
      7. Perspektiven
    4. Sicherung sozialer Dienstleistungen für Ausländer in Stuttgart-Ost
      1. Projektkonzeption
      2. Durchführung
      3. Projektergebnisse und Rückführung in den Stadtteil
    5. Erfahrungen und Ergebnisse der dritten Projektgeneration
  4. Abschließende Bewertung und Empfehlungen
    1. Perspektiven der Ausländersozialarbeit
    2. Wege zur Anpassung der sozialen Arbeit in einer Gesellschaft im Wandel
  5. Statt eines Nachworts
    Ein Rückblick auf fünfzehn Jahre von Gudrun Jakubeit und Hubertus Schröer
    1. Annahmen des Programms und unsere Antworten
      1. Strukturorientierung
      2. Partizipatorischer Ansatz
      3. Der Kindergarten als Ausgangsort für Integrationsprozesse im Stadtteil
      4. Soziale Dienste für Ausländer
      5. Stadtteilarbeit
    2. Perspektivenwechsel: Neue Fragen und neue Antworten
      1. Kulturelle Koexistenz
      2. Struktur versus Kommunikation
      3. Neue Herausforderung: Fremdheitskompetenz
    3. Zusammenfassung oder: Welche Fragen haben wir nicht gestellt?
  6. Anhang
    1. Programmsteuerung und -begleitung: Die aktive Programmarbeit durch die Robert Bosch Stiftung
      1. Programmorientierte Praxisberatung zwischen wissenschaftlicher Begleitung und Supervision
      2. Aufgaben der programmorientierten Projektbegleitung
      3. Auswertung der programmorientierten Projektbegleitung
    2. Auswertung der Praxis durch die Praxis
      1. Selbstevaluation in der ersten Projektgeneration
      2. Prozeßorientierte Evaluation
      3. Selbstauswertung als Instrument der Projektlenkung
      4. Selbstauswertung als Dokumentationsprozeß
      5. Widerstände der Praxis
      6. Evaluation als Instrument der Praxisentwicklung
    3. Dokumentation
      1. Synopsis der Kooperationsverträge der ersten Projektgeneration in Berlin und München
      2. Evaluationsplan
      3. Leitfaden für Interviews in Stuttgart-Ost 1989
      4. Organisationshandbuch der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wedding e. V.
    4. Literaturverzeichnis
Autorenverzeichnis



home - Zur Startseite des VWB - Verlag Wissenschaft und Bildung


Hiermit bestelle ich / I like to order:
Stück/copy "Neue Wege der Kooperation in der sozialen Arbeit"

Meine EMail:

Meine Adresse / My address:

Zahlungsart/Method of payment:

per Kreditcarte (Visa Card only)

Rechnung (im Ausland Vorausrechnung)/Payment in Advance

BITTE SENDEN SIE UNS NACHFOLGENDE DATEN AUS SICHERHEITSGRÜNDEN NUR PER POST ODER FAX:
PLEASE SEND THE FOLLOWING ITEMS ONLY BY POST OR FAX:
Fax No: +49-[0]30-251 11 36
Kreditkartennummer/Card Number
Gültig bis/Valid until: - Kreditkartenprüfnummer/Card Verification Code/Value:

Einzugsermächtigung (nur Inland)
Kontonummer Bankleitzahl
Name des Kontoinhabers

Datum + Unterschrift / Date + Signature:


Was Sie uns sonst noch sagen wollten: