Was uns Menschen verbindet.

Angebote zur Verständigung zwischen Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften

Gerhard Medicus

(Am Zügel der Evolution Vol. 9)


Was macht den Menschen zum Menschen? Wie hängen Körper und Geist zusammen, wie die Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften?
Die Evolution hat an Leib und Seele Spuren hinterlassen. Das Lesen dieser Spuren erschließt ein Verständnis, was den Menschen ausmacht: unser Verhalten in sozialen Gefügen und Beziehungen, unsere Lern- und Kulturfähigkeit, unser Intellekt und Bewusstsein, unser Umgang mit Aggression, unsere Moralfähigkeit, Humanität und Würde, aber auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern und unser politisches Urteilen und Wirken. – Das humanethologische Wissen um Verschränkungen zwischen Nsatur, Kultur und Geist macht Spielräume bewusst und erweitert damit unsere Freiheit, verantwortungsvoll zu handeln.

Stimmen zur deutschen Ausgabe:

• "Ein faszinierendes Buch, das unsere tierlichen Spiegelbilder wissenschaftlich strukturiert und fundiert verständlich macht, damit die partielle Sonderstellung des Menschen prägnant herausarbeitet und so wichtige Erkenntnisse beisteuert zu der zentralen Frage, wer und was wir Menschen wirklich sind."
Helmut Pechlaner (2012), Schönbrunner Tiergarten Journal 3: 18; Vetmed-Magazin 2: 32

• "Klare Beispiele ermöglichen dem Leser die Zusammenhänge zwischen Humanethologie, Psychologie und Philosophie besser zu verstehen."
Barbara Antesberger (2012), Mitteilungen aus dem Haus der Natur 20: 106

• "[...] in dem Buch geht es um eine Theorie der Interdisziplinaritä, [...].&qot;
Gerhard Vollmer (2017), Im Lichte der Evolution, S. 497, FN 49, Stuttgart, S. Hirzel Verlag.

• "Darwin nicht nur auf die Morphologie anzuwenden, sondern auch auf das Verhalten des Menschen und auf seine "höheren", seine geistigen Fähigkeiten und Leistungen – dazu bedurfte es weiterer Schritte, weiterer Einsichten, weiterer Kränkungen. Aber immer noch arbeiten die verschiedenen Forschungszweige für sich – was zwar bequem, aber nicht erfreulich ist." – "Mir gefällt an dem Buch, dass man auf jeder Seite etwas lernen kann – Grund genug, es zu empfehlen!"
Gerhard Vollmer (2012), Naturwissenschaftliche Rundschau 7: 379

Stimme zur englischen Auflage:

• "Few scholars are in a postion to provide us with such a satisfying compendium on human nature."
William McGrew, University of Cambridge, UK, 2015.


Aus dem Vorwort zur englische Ausgabe:

• "To date, there is no comprehensive, unifying theory of psychology. The various subdisciplines, from psychoanalysis to the psychology of management and business, have their own theoretical underpinnings. It seems to me that Gerhard Medicus’ analytical concept lays the groundwork for a building in which all members of the family of psychology could feel at home".
Wulf Schiefenhövel, 2015.


Inhalt:

Inhalt:

  • Wulf Schiefenhövel: Vorwort
  • Einleitung
  • Danksagung

    Teil I: Beiträge zur Theorie der Interdisziplinarität in den Humanwissenschaften

  • 1. Naturwissenschaftliche interdisziplinaritätstheoretische Grundlagen
    1.1 Die Grundfragen
    1.1.1 Die Frage nach den Verursachungen
    1.1.2 Die Frage nach der Ontogenese
    1.1.3 Die Frage nach den Anpassungen
    1.1.4 Die Frage nach der Phylogenese
    1.2 Die System- oder Bezugsebenen
    1.3 Anhang: – evolutionäre Psychologie, – evolutionäre Medizin
    2. Beiträge der Philosophie zum interdisziplinären Dialog der Humanwissenschaften
    2.1 Das Leib-Seele-Problem: Wie es zur Trennung der Fakultäten kam
    2.2 Ansätze zur Überwindung der Spaltung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften
    2.2.1 Poppers Postulat der Falsifizierbarkeit
    2.2.2 Der Aufbau der realen Welt nach Nicolai Hartmann
    2.2.3 Evidenzgrade und Gewissheitsansprüche
    2.2.4 David Hume und Norbert Bischof
    2.3 Ein Plädoyer für das Orientierungswissen
    2.4 Anhang: – Formen des Wissens, – Semmelweis-Effect

    Teil II: Beiträge zur Theoriebildung in Psychologie und Psychotherapie Historisches0
    3. Von der tierlichen Brutpflege zum Sozialverhalten des Menschen
    3.1 Von der Brutpflege zur Kooperativität und ihren Grenzen
    3.2 Trauer, Gruß und Abschied
    3.3 Von der Brutpflege zum Sexualverhalten
    3.3.1 Inzestvermeidende Mechanismen
    3.3.2 Geschlechterdifferenz
    4. Der Apfel vom Baum der Erkenntnis und die Vertreibung aus dem Paradies, über die Evolution von Moral
    4.1 Fragen zur Natur des Menschen
    4.2 Evolutionäre Wurzeln der Humanität und Menschenwürde
    4.2.1 Soziale Attraktivität
    4.2.2 Selbstexploration und Empathie
    4.2.3 Zeithorizont und Emphronesis als Voraussetzungen für die Fähigkeit, Scham empfinden zu können
    4.2.4 Reflexion und verantwortliche Moral beim erwachsenen Menschen
    4.2.5 Zusammenfassung: Freiräume und Grenzen kultureller Möglichkeiten
    4.2.6 Abschließende Bemerkungen
    5. Die frühkindliche Bindung beim Menschen und ihre Bedeutung für das Leben
    5.1 Vorbemerkungen
    5.2 Verhaltensbiologische Aspekte der Bindung
    5.2.1 Menscheneltern und ihre Bindung an die Kinder
    5.2.2 Beobachtungen zur Erwachsenen-Kind-Interaktion aus dem Kulturenvergleich
    5.2.3 Allomütter und geschwisterliche "Brutpflegehilfe"
    5.2.4 Menschenkinder und ihre Bindung an die Eltern
    5.2.5 Programmschritte der Bindung und Lösung
    5.2.6 Exkurs: Bezüge zwischen Bindung, Neugier und Selbständigkeit, das Zürcher Modell
    5.3 Die Inzesthemmung
    5.4 Die Störanfälligkeit der Bindung
    5.5 Abschließende Bemerkung
    6. Der natürliche Unterschied, zur Biopsychologie der Geschlechterdifferenz
    6.1 Allgemeines, biologische Grundlagen
    6.1.1 Vorteile geschlechtlicher Fortpflanzung
    6.1.2 Grundprinzipien und Entstehungsgründe des Sexualdimorphismus
    6.2 Sexuelle Fortpflanzung bei nicht menschlichen und menschlichen Primaten
    6.2.1 Exkurs: Kommunikation bei Primaten
    6.2.2 Soziologie der Paarungssysteme bei Primaten
    6.2.3 Das "Prinzip der Antithese" bei Geschlechtsunterschieden
    6.2.4 Menschliches Sexualverhalten
    6.3 Varianten des Sexualverhaltens
    6.4 Ausblick
    7. Folgt die psychomotorische Entwicklung des Kindes der biogenetischen Regel?
    7.1 Zur Wissenschaftsgeschichte der Regel
    7.2 Entwicklungsphysiologische Grundlagen der Rekapitulation: Metaphän und Interphän
    7.3 Die Bedeutung der Regel für die biologische Forschung
    7.4 Die biogenetische Regel und die ontogenetische Entwicklung des Verhaltens
    7.4.1 Interphänen fehlt für gewöhnlich ein externer Anpassungswert
    7.4.2 Anatomische Rekapitulation mit gleichzeitiger funktioneller "Rekapitulation"
    7.4.3 Die Rolle ursprünglichen Verhaltens in der Ontogenese
    7.4.4 Morpho- und Psychogenese als unterschiedliche Programmschritte
    7.4.5 Keine Verhaltens-Interphäne bei der Ontogenese des Nervensystems
    7.5 Resümee
    8. Chronobiologie – alltags-, gesundheitspsychologische und medizinische Aspekte
    8.1
    8.2 Chronobiologie heute
    8.3 Gesundheitspsychologische Aspekte
    8.3.1 Der Schlafrhythmus in Abhängigkeit vom Lebensalter
    8.4 Chronomedizin
    9. Zur Kritik der Evolutionären Erkenntnistheorie am Konstruktivismus
    9.1 Information, "Lernen" der Gene
    9.2 Welchen Bezug haben Information, Kenntnis, (Sinnes-)Organe, Verhalten zur Umwelt?
    9.3 Konvergenzen und Konsistenzen als Indizien für Wahrheitsähnlichkeiten
    9.4 Erwartung und Erfahrung
    9.5 Konstruktionen oder Rekonstruktionen?
    9.6 Die drei Welten bei Popper (1974)
    9.7 Einsichten und Methoden des Konstruktivismus
    9.7.1 Transparenz
    9.7.2 Pluralismus versus Monismus
    9.8 Epilog
    10. Zur Stammesgeschichte menschlichen Erkennens
    10.1 Evolutionäre Stufen menschlichen Erkennens
    10.1.1 Phylogenetischer und ontogenetischer Kenntnisgewinn
    10.1.2 Evolution kognitiver Leistungen
    10.1.3 Leben in Gemeinschaften und Kultur, kulturtheoretischer Ausblick
    10.1.4 Überschneidungen zwischen Konzepten der Psychotherapie und der Ethologie
    10.2 Anhang: weitere Aspekte der Hominisation
    11. Aggression aus verhaltensbiologischer/kulturenvergleichender Sicht
    11.1 Grundlagen
    11.1.1 "Aggressionen", die keine sind
    11.2 Aggressionsauslösende Bedingungen
    11.2.1 Die drei Kategorien der genetischen Distanz
    11.2.2 Aggression im Arten- und Kulturenvergleich
    11.3 Aggressionsabschwächende und -vermindernde Bedingungen
    11.4 Zusammenfassung
    12. Zur Ethologie des Umganges mit Ressourcen und Besitz
    12.1 Die Ressource fällt an den Stärkeren
    12.2 Die Ressource fällt an den Ranghöheren oder/und an den zuerst Gekommenen
    12.3 Geben und Nehmen
    12.4 Besitzanspruch wird auch bei Abwesenheit des Besitzers respektiert
    13. Rangordnung und Hierarchie aus ethologischer Sicht
    13.1 Formen der Rangordnung
    13.1.1 Frühe Sägetiere
    13.1.2 Soziale Säugetiere
    13.1.3 Höhere Affen
    13.1.4 Menschenaffen
    13.1.5 Homo sapiens
    14. Zoon politikon, biopsychische Aspekte
    14.1 Grundlagen und Vorbedingungen für politisches Verhalten
    14.2 Bedingungen der Kleingruppe
    14.3 Bedingungen in Großgesellschaften
    14.3.1 Affektlogik
    14.4 Anhang: – Gegenüberstellung gesellschaftspolitischer Einstellungen

  • Bibliographie der im Buch verwendeten Arbeiten des Autors
  • Literatur

  • Personenregister
  • Sachregister


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