Der Alraun

Ein Beitrag zur Pflanzensagenkunde

Starck, Adolf Taylor

(Ethnomedizin und Bewußtseinsforschung / Historische Materialien Vol. 3)


Reprint der Ausgabe Baltimore 1917, mit einem Beitrag über "Die Alraune heute" von Christian Rätsch und einer aktualisierten Bibliographie.

"Oh, Alraune, grünes Gras,
schöner Vogel, der so verrückt ist,
mir am Abend im Mondschein zu singen."

So heißt es in einem rumänischen Volkslied von der Alraune (Mandragora officinarum). Die Alraune ist sicherlich eine der geheimnisumwittertsten und mythenträchtigsten Pflanzen in der europäischen Kulturgeschichte.
Sie wird seit dem Altertum als narkotisierende Medizin, zauberkräftiges Aphrodisiakum und magisches Amulett gebraucht. Über die Jahrhunderte wurde die seltene und skurrile Wurzelpflanze Gegenstand vieler wissenschaftlicher Spekulationen und volkstümlicher Sagen. Adolf Taylor Starck hat mit seiner grundlegenden Arbeit zur Alraunenforschung einen faszinierenden Ausschnitt der Medizin- und Kulturgeschichte dieser außergewöhnlichen Pflanze geschrieben ("Die Literatur über den Alraunenglauben ist außerordentlich reich ... Am besten unterrichtet A.T. Starck", urteilt das Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens).
Ergänzt wird der Band mit einem Beitrag von Christian Rätsch über die Alraune heute und einer aktualisierten Bibliographie.


Inhalt:

Adolf Taylor Starck:
Der Alraun – ein Beitrag zur Pflanzensagenkunde
Vorwort
  1. Der Alraunglaube
  2. Die Mandragora
    1. Die Mandragora in Griechenland
    2. Die Mandragora im nahen Orient: Palästina, Persien, Nordafrika
  3. Die Mandragora bei den Römern und im Mittelalter
    1. Plinius
    2. Die Entwicklung der botanischen Wissenschaft
    3. Die lateinischen Handschriften des Mittelalters bis 1100 n. Chr.
    4. Die arabischen Ärzte
    5. Die althochdeutschen Manuskripte
    6. Die Mandragora am Ausgang des Mittelalters
  4. Die Periode der künstlichen Systeme in der Botanik und später
  5. Abhandlungen über den Alraunglauben
  6. Der Alraun und die Literatur
    1. Die romanischen Literaturen
    2. Die englische Literatur
    3. Die deutsche Literatur
  7. Der Spiritus Familiaris
  8. Versuch einer Erklärung des Alraunglaubens
    1. Der Name
    2. Frühere Erklärungsversuche des Alraunglaubens
    3. Versuch einer Darstellung der Entwicklung des Alraunglaubens
Bibliographie
Appendices
Christian Rätsch: Die Alraune heute
Taxonomie, Botanik und Chemie
Die Alraune in der Volksheilkunde und Medizin
Lebende Kulte
Moderne Rezeption
Ethnobotanische Parallelen
Aktualisierte Bibliographie


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