Gesellschaft im Übergang

Zum Wesen des real existierenden Sozialismus

Mustafa Demir & Jürgen Horn


Der Sozialismus, exakter der "real existierende Sozialismus", ist dem Ansturm der äußeren und der inneren Konterrevolution erlegen. Im Zusammenhang damit ist ein ganzer Sektor revolutionärer Arbeiterbewegung mehr oder weniger zusammengebrochen.
Die politischen Agenten der herrschenden Klasse unternehmen alles, damit sich das Proletariat nicht neu formieren kann. Die Ideologen des Kapitals tun ihr Bestes, um die Werktätigen daran zu hindern, ihre tatsächlichen Ziele und Interessen zu erkennen.
Und dennoch ist der Widerstand der Werktätigen gegen diese Gesellschaft einfach nicht totzukriegen. Er formiert sich erneut, er formiert sich auf der Grundlage vergangenen Wissens und vergangener Erfahrungen, er formiert sich an den aktuellen Erfordernissen des Klassenkampfes zwischen Kapital und Arbeit.
Es wird heute mehr denn je deutlich, dass die Bourgeoisie schon lange nicht mehr in der Lage ist, die gewaltigen gesellschaftlichen Kräfte, die sie kapitalproduktiv ausnutzt, auch nur annähernd zu beherrschen.
In diesem Zusammenhang ist die Frage nach den Erfahrungen im "real existierenden Sozialismus" für den weiteren Kampf des Proletariats von Bedeutung, besonders die Frage nach dem formationsdialektischen Wesen dieser Gesellschaft. War sie immer noch eine Übergangsgesellschaft vom Kapitalismus zum Sozialismus in Form der Diktatur des Proletariats oder etwas anderes. Dieses Buch versucht eine Annäherung an diese Fragen.

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Inhalt:


  • Einleitung
  • Übergangsgesellschaft – "Epoche der Diktatur des Proletariats" Übergangsgesellschaft Sozialismus?
  • Zitate von Marx, Engels, Lenin Stalin und Ulbricht
  • Warum immer wieder Diskussionen zum Realsozialismus
  • Warum unter diesen Bedingungen überhaupt die Frage nach dem Sozialismus?
  • Warum in diesem Zusammenhang die Frage nach "Sozialismusals Übergangsgesellschaft"?
  • Zum Aufbau des Textes

  • A. Eine historische Skizze zum "real existierenden Sozialismus"
  • Reife und Unreife der Revolution – oder durften die Bolschewiki die Macht ergreifen?
  • "Strategische Skizzen"
  • Die allgemeinen Voraussetzungen der Revolution
  • Marx und Engels zu Reife und Unreife von Bedingungen der Revolution
  • Realgeschichte 1918
  • Die gesellschaftliche Entwicklung in Russland zur Zeit der Oktoberrevolution, Dichtung und Wahrheit des Arbeitskreises
  • Oppositionelle gesellschaftliche Gruppierungen
  • Der Verlauf der Revolution
  • Die Auseinandersetzungen über den weiteren Weg des Aufbaus der Sowjetunion
  • Fragen der Demokratie und Machtorganisation
  • Die Weiterführung der Revolution
  • Sozialismus in einem Land
  • Sozialistischer Aufbau und die Ansichten von Bucharin, Schanin, Preobraschenski, Basarov und Stalin
  • Historische Skizze zur Nachkriegszeit und was konnte Stalin wirklich?
  • Noch einmal Geschichte: Das Ende des II. Weltkrieges, Stalin und der "Arbeitskreis …"
  • Volksdemokratische Fronten in Ost- und Südosteuropa, volksdemokratische Umwälzungen
  • Eine kurze Anmerkung zur Sowjetunion nach dem II. Weltkrieg und den dort agierenden Kräftegruppierungen
  • Eine ebenfalls kurze Anmerkung zu weltpolitischen Kräftekonstellationen nach dem II. Weltkrieg
  • Abschluss der Übergangsperiode und Sieg des Sozialismus
  • Der Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse und der Aufbau der entwickelten sozialistischen Gesellschaft

  • B. Ideologische Probleme der Politischen Ökonomie des Sozialismus
  • Erfahrungen nach 1945
  • Erfahrungen der Sozialistishen Einheitspartei Deutschlands
  • Was aber hat die revolutionären Kräfte gerade zu diesem Zeitpunkt so sehr geschwächt?
  • Exemplarisch zur politischen Ökonomie des Sozialismus
  • Der Charakter der Arbeit
  • Produktive und nichtproduktive Arbeit
  • Wesensmerkmale des sozialistischen Produktionsprozesses
  • Die Warenproduktion im Sozialismus
  • Die Ursachen der Warenproduktion im Sozialismus
  • Die relative ökonomische Selbständigkeit der Betriebe
  • Das Wertgesetz
  • Konkrete und abstrakte Arbeit
  • Allgemein gesellschaftliche und betriebsindividuelle Arbeit
  • Formulierung der Probleme in Thesen
  • Fragen und Antzworten in Thesen

  • C. Übergangsgesellschaft
  • Übergangsgesellschaft Sozialismus?
  • Sechs allgemeine Bemerkungen zum Thema und ein Fazit
  • I. Der besondere Charakter des Überganges zum Kommunismus aus der Sicht des historischen Materialismus
  • Zu den theoretischen Voraussetzungen: Zu Marx und Engels
  • Keime der neuen Gesellschaft
  • Möglichkeiten der neuen Gesellschaft
  • II. Revolutionstheoretische Aspekte: Politisch stabilisierte Entfaltung von Keimen der neuen Gesellschaft zu realen Möglichkeiten des Übergangs zu neuen Gesellschaftsformationen gegen die Eigendynamik reproduktionsfähiger Restbeziehungen der alten Gesellschaft
  • Entfaltung von Keimen zu realen Möglichkeiten
  • Noch einmal Dialektik und Formationsdialektik
  • Die Interessen der ausgebeuteten lebendigen Arbeit
  • III. Noch einmal "Übergangsgesellschaft Sozialismus"
  • Bisherige Bestimmungen der Übergangsgesellschaft
  • Die Bestimmung der "Reife der Produktivkräfte" im Kapitalismus als Voraussetzung für die proletarische Revolution
  • Noch einmal Kollision sich entfaltender Keime kommunistischer Produktionsweise mit den reproduktionsfähigen Resten der alten Gesellschaft
  • IV. Noch einmal Übergangsgesellschaft – zurück zu den Klassikern, zurück zu unseren praktischen Erfahrungen
  • Marx, Engels, Lenin, Stalin und unsere Erfahrung
  • Vergesellschaftung und die proletarische Revolution
  • Übergangsgesellschaft, Wertgesetz, Arbeitsteilung und Arbeit
  • Klassenkampf, Macht, Politik im theoretischen Ansatz von Marx und Engels
  • V. Die Bestimmung der in der Übergangsgesellschaft existierenden Klassenverhältnisse
  • VI. "Sozialismus in einem Land"
  • Theoretische Voraussetzungen
  • Es ist zunächst einmal ein praktisches Problem
  • Fazit



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