Die diastolische linksventrikuläre Funktion im Echokardiogramm

Thomas Störk


Die Echokardiographie ermöglicht eine nichtinvasive, den Patienten schonende und jederzeit wiederholbare Erfassung diastolischer Funktionsparameter, insbesondere der isovolumetrischen Relaxationszeit und der linksventrikulären Füllungsdynamik. Diastolische Funktionsstörungen treten insbesondere bei der koronaren und hypertensiven Herzkrankheit bereits in einem sehr frühen Krankheitsstadium auf, lange noch bevor systolische Funktionsstörungen, EKG-Veränderungen oder klinische Symptome beobachtet werden.
In der vorliegenden Monographie werden, neben methodischen Untersuchungen, klinischen Studien bei koronarer Herzkrankheit, linksventrikulärer Hypertrophie, akuter kardialer Abstoßreaktion nach Herztransplantation und HIV-assoziierter Myokarditis referiert. Dabei werden die nichtinvasiven echokardiographischen Daten immer in Bezug zu invasiven hämodynamischen Größen gesetzt und die Ergebnisse in den Gesamtzusammenhang moderner Theorien zur diastolischen Funktion eingeordnet.

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Störk; geb. 1958; 1977-1985 Medizinstudium in Heidelberg und Toulouse, Frankreich; 1985 Promotion; 1985-1987 Kardiologische Abtlg. der Univ. Heidelberg; 1987-1993 Kardiologische Abtlg. des Univ.-Klinikums Rudolf Virchow, Berlin, dort Ausbildung zum Internisten und Kardiologen; seit 1994 Oberarzt der Abtlg. für Nephrologie und Internistische Intensivmedizin des Univ.-Klinikums Rudolf Virchow, Berlin; 1994 Habilitation. Neben Studien zur Diastole im Echokardiogramm Arbeiten zur Nitrattoleranz, zur Thrombolyse bei Reanimation, zur laborchemischen Infarkt- und Reperfusionsdiagnostik, zur Hypertrophieregression im Kernspintomogramm und zu musiktherapeutischen Ansätzen bei Koronarkranken und Hypertonikern.


Inhalt:

  1. Einleitung
    1. Aktueller Wissensstand zur diastolischen Ventrikelfunktion
      1. Klinische Bedeutung diastolischer linksventrikulärer Funktionsstörungen
      2. Pathophysiologie diastolischer Funktionsstörungen
        1. Definition der Diastole und ihr zeitlicher Ablauf
        2. Die wichtigsten Einflußgrößen der diastolischen Funktion
    2. Diagnostik diastolischer Funktionsstörungen
      1. Invasive Druck- und Volumenmessungen
      2. Szintigraphische Verfahren
      3. Bedeutung echokardiographischer Parameter
        1. Isovolumetrische Relaxationszeit
        2. Transmitrales Flußprofil
    3. Problemstellung und offene Fragen zur diastolischen Ventrikelfunktion
      1. Methodische Sicherheit der Dopplersonographischen Ableitung des Mitralflusses im Vergleich zu invasiven Verfahren
      2. Bedeutung der physiologischen Einflußgrößen Alter und Herzfrequenz
      3. Veränderungen von Relaxionszeit und Füllungsverhalten unter pathologischen Bedingungen
        1. Relaxation und Mitralfluß bei koronarer Herzkrankheit: Akute Effekte des Zigarettenrauchens und kardialer Pharmaka
        2. Diastolisches Füllungsverhalten bei durch Ausdauertraining indizierter Myokardhypertrophie
        3. Linksventrikuläre Dehnbarkeits- und Relaxationsstörungen infolge entzündlicher und fibrotischer Prozesse bei kardialer Abstoßungsreaktion und HIV-assoziierter Myokarditis
    4. Ziele der Untersuchung
  2. Methodik
    1. Probanden und Studienprotokoll
      1. Methodische Sicherheit der Dopplersonographischen Ableitung des Mitralflusses im Vergleich zu invasiven Verfahren
      2. Die physiologischen Einflußgrößen Alter und Herzfrequenz
      3. Diastolische Funktionsstörungen unter pathologischen Bedingungen
        1. Zigarettenrauchen und Medikamenteneffekte bei koronarer Herzkrankheit
        2. Myokardhypertrophie bei Ausdauertraining
        3. Entzündliche und fibrotische Prozesse bei kardialer Abstoßung und HIV-assoziierter Myokarditis
    2. Echokardiographie
      1. Diastolische echokardiographische Funktionsparameter
        1. Isovolumetrische Relaxationsperiode
        2. Transmitrales Strömungsprofil
        3. Relaxationsparameter der linksventrikulären Hinterwand Te
      2. Volumenbestimmungen
        1. Dopplersonographie
        2. Zweidimensionale Echokardiographie
      3. Bestimmung der linksventrikulären Masse
      4. Weitere echokardiographische Parameter
    3. Invasiv gewonnene Parameter
      1. Thermodilution
      2. Angiographische Volumenbestimmungen
    4. Statistik
  3. Ergebnisse
    1. Methodische Sicherheit der Dopplersonographischen Ableitung des Mitralflusses im Vergleich zu invasiven Verfahren
      1. Vergleichende Bestimmung des Herzminutenvolumens durch Thermodilution und Dopplersonographie
      2. Vergleichende Bestimmung diastolischer linksventrikulärer Volumina durch Angiographie und Dopplersonographie
    2. Bedeutung der physiologischen Einflußgrößen Alter und Herzfrequenz
      1. Einfluß des Alters auf Relaxation und Mitralfluß
      2. Einfluß der Herzfrequenz auf das transmitrale Flußprofil
    3. Veränderungen von Relaxationszeit und Füllungsverhalten unter pathologischen Bedingungen
      1. Veränderungen bei koronarer Herzkrankheit: Zigarettenrauchen und Medikamenteneffekte
        1. Koronarkranke im Vergleich zu Gesunden
        2. Nikotinwirkung auf Relaxation und Füllungsmuster
        3. Medikamenteneffekte
      2. Diastolisches Füllungsverhalten bei durch Ausdauertraining induzierter Myokardhypertrophie
        1. Ergometerbelastung: Vergleich von Herzgesunden und Ausdauersportlern
        2. Marathonlauf: Veränderungen bei extremer körperlicher Belastung
      3. Dehnbarkeits- und Relaxationsstörungen infolge entzündlicher und fibrotischer Prozesse
        1. Veränderungen bei kardialer Abstoßungsreaktion
        2. Veränderungen bei HIV-assoziierter Myokarditis
  4. Diskussion
    1. Methodische Sicherheit des Dopplersonographischen Verfahrens zur Ableitung des Mitralflusses
      1. Dopplersonographie und Thermodilution
      2. Dopplersonographie und Angiographie
      3. Reproduzierbarkeit der echokardiographischen Messungen
      4. Wahl des geeigneten Ableitungsortes für den Mitralfluß
    2. Normalbefunde für Relaxation und Mitralfluß in Abhängigkeit von den physiologischen Einflußgrößen Alter und Herzfrequenz
      1. Altersabhängige Normalbefunde
      2. Herzfrequenz und Mitralfluß
    3. Relaxations- und Compliancestörungen unter pathologischen Bedingungen
      1. Relaxationsstörungen bei koronarer Herzkrankheit: Aggravation durch Zigarettenrauchen und medikamentöse Beeinflussung
        1. Koronarkranke im Vergleich zu Gesunden
        2. Nikotinwirkung auf Relaxation und Mitralfluß
        3. Medikamenteneffekte
        4. Exkurs I: Lastabhängigkeit von Relaxation und Mitralfluß
      2. Veränderungen der frühdiastolischen Füllung bei Sportherzhypertrophie
      3. Compliancestörungen bei veränderter Gewebestruktur
        1. Dehnbarkeitsstörungen bei akuter kardialer Abstoßungsreaktion
        2. Überlagerungen von Compliance- und Relaxationsstörungen bei HIV-assoziierter Myokarditis
        3. Exkurs II: Bedeutung des Perikards und des rechten Ventrikels für die linksventrikuläre Dehnbarkeit
    4. Therapeutische Strategien zur Verbesserung der diastolischen Ventrikelfunktion
  5. Zusammenfassung
  6. Literatur
  7. Danksagung


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