Vom Leiden zum Heilen

Über das kreative Potential im Heilerberuf

Renate Franke


Auf welchen Wegen und Umwegen gelangen Menschen zum Therapieberuf, werden Heilende? Sensibilisieren eigene Leidenserfahrungen und ihre Heilungsprozesse für das Leiden anderer, machen zu einem besseren Therapeuten? Kann eigenes Leiden kreatives Potential sein? Ist Heilen ein kreativer Prozeß, ein Prozeß, in dem Leiden in Heilen transformiert wird?
Ja, so ist es, so kann es zumindest sein!
Die Biographien von HeilerInnen verschiedenster Art - in narrativen Interviews gestaltet - beweisen es. Auch die Nachforschungen in Geschichte und Kultur zeigen, daß das Phänomen des 'verwundeten Heilers', der seine Schwächen und den Kampf mit ihnen und ihre Verwandlungen sich zunutze macht, bekannt und uralt ist. Auf induktiv-empirische Weise wird die Methode der Transformation des Leidens in Heilen entdeckt und beschrieben - interdisziplinär, dynamisch, konkret.
Die ganze Untersuchung ist ein Plädoyer für Gesundheit als kreativer Ausdruck von Krankheit und Leid, für Heilen und Heilkundig-Werden als Transformationsprozeß, für Arbeiten mit und Lernen von der eigenen Geschichte - und ein Beweis, daß es möglich ist.


Inhalt:

Vorwort

Einleitung

Kapitel 1: Der "Archetyp der verwundeten Heilers" – exemplarisch dargestellt durch 1.1 Viktor E. Frankl
1.2 Sándor Ferenzi
1.2.1 Einführung
1.2.2 Kurzbiographie
1.2.3 Sándor Ferenzis Weg vom Leiden zum Heilen
1.2.4 Zusammenfassung
1.3 Milton H. Erickson
1.3.1 Einführung und kurze Biographie
1.3.2 Milton H. Ericsons Weg vom Leiden zum Heilen
1.3.3 Abschließende Bemerkungen
Kapitel 2: Leiden und Heilen – Die Phänomene Leiden und Heilen in historisch-kultureller und ethnologischer Sicht 2.1 Einführung
2.1.1 Krankheit und Leiden
2.1.2 Gesundheit und Heil-Sein
2.1.3 Die Entwicklung vom Leiden zum Heilen auf dem Hintergrund der Transversional Psychologie von Ronald E. Chavers
Exkurs: Die Juden als "Heiler innerer Konflikte"
Einleitung Zum Geschichts- und Identitätsbewußtsein der Juden
Leiden und Heilen bei den Juden
Juden und Psychotherapie
Zusammenfassung
Kapitel 3: Die Kultur des Erzählens 3.1 Einleitung
3.2 Die Kelten – Träger der mündlichen Überlieferung
3.3 Das Erzählen
3.4 Die Biographische Methode
3.5 Das narrative Interview
3.6 Auto-biographisches Erzählen als Therapie
Kapitel 4: Die Transformation vom Leiden zum Heilen – dargestellt in autobiographisch-narrativen Interviews 4.1 Methodisches Vorgehen
4.1.1 Zum Suchen und Finden von Interviewpartner/innen
4.1.2 Zur Durchführung der Interviews
4.1.3 Zur Darstellung, Interpretation und Auswertung der Interviews
4.2 Neun Lebensgeschichten von Heilerinnen und Heilern – Darstellung, Auswertung und Interpretation
4.2.1 Die Lebensgeschichte von A.B.
-Vorinformationen
-Von der Vermittlerin

-Aus schriftlichen Dokumenten
4.2.1.1 A.B. erzählt seine Lebensgeschichte
-Die Interviewsituation – erster Eindruck
-Erste Interviewsequenz: "Immer ein anderer als man ist"
-Der zweite Interviewbogen
-Gesamtbetrachtung
4.2.2 Die Lebensgeschichte von C.D.
-Vorinformationen
-Kennenlernen – ein "Vor-Interview"
-Auswirkungen, Reflexion im Nachhinein
-"Zwischen-Zeit"
4.2.2.1 C.D. erzählt seine Lebensgeschichte
-Erstes Interview – "Das Kind der Mutter und des Vaters verlorener Sohn"
-Zweites Interview – "Ich bin wahnsinnig geworden, um mit mir im Kontakt zu bleiben"
-Drittes Interview – "Ich bin ich und nicht der, den andere wollen, der bin ich!"
-Drei Jahre später – viertes und abschließendes Interview
-Gesamtbetrachtung
4.2.3 Die Lebensgeschichte von E.F.
-Vorinformationen und Kontaktaufnahme
-Das Interview
4.2.3.1 E.F. erzählt ihre Lebensgeschichte
-Erste Interviewsequenz -Erste Leidenserfahrung
-Die zweite Leidenserfahrung
-Studium und Berufswahl als Transformation von Leidenserfahrungen
-Zweite Interviewsequenz – "Metakommunikation" -Der Tod gehört zum Leben
-Lebensstil und kultureller Hintergrund
-"Auf eigenen Spuren"
-Exkurs über Familiendynamik und -forschung
-Zusammenfassende Gesamtbetrachtung
-Eineinhalb Jahre später
4.2.4 Die Lebensgeschichte von G.H.
-Vorinformationen
4.2.4.1 G.H. erzählt ihre Lebensgeschichte
-Familienmuster und Familientherapie – Die Entwicklung vom "Go-Between" zur Familientherapeutin
-Status quo
-Weiterentwicklung
-Zusammenfassende Gesamtbetrachtung
4.2.5 Die Lebensgeschichte von I.J.
-Einleitung und Vorinformationen
4.2.5.1 I.J. erzählt seine Lebensgeschichte
-Erstes Interview
-Zweites Interview
-Eine dritte Sequenz
-Die Aussagekraft eines nicht zustande gekommenen Interviews
-Ein Gespräch über I.J.
-Zusammenfassende Gesamtbetrachtung
4.2.6 Die Lebensgeschichte von K.L.
-Vorinformationen und Kennenlernen
-Erste Interviewsequenz:"Es passierte furchtbar viel"
-Von 1936 bis 1945
-Die Eltern
-Sechs wichtige Ereignisse
-Der politisch-historische Hintergrund
-Bis Kriegsende
-Erste Zusammenfassung
-Die Dynamik des Erzählens
-Zweite Interviewsequenz
-Als Flüchtling in der Nachkriegszeit

-Die Pubertät – "Ein frühes Erwachsenwerden"

-Studium, Ehe, Liebe
-Eine verhängnisvolle Affäre
-Zweite Zusammenfassung
-Dritte Interviewsequenz – Abrundung
-Einleitung – Das Kennenlernen
-Ein Vor-Interview
4.2.7.1 M.N. erzählt ihre Geschichte
-Erstes Interview
-Zweites Interview
-Reflexionen der Interviewerin – Entwicklungen zwischen den Interviews
-Das Nach-Interview (Katamnese) wird das dritte Interview – oder Therapie?
-Abschließende Gesamtbetrachtung
4.2.8 Die Lebensgeschichte von O.P.
-Einleitung – Vorinformationen
4.2.8.1 O.P. erzählt ihre Lebensgeschichte
-Erstes Interview
-Nachbemerkungen und erste Zusammenfassung
-Zweites Interview
-Drittes Interview
-Abschließende Bemerkungen
4.2.9 Die Lebensgeschichte von Q.R.
-Kennenlernen – Vorinformationen
4.2.9.1 Q.R. erzählt seine Lebensgeschichte
-Kindheit und Familie
-Lebenserfahrungen und Wege daraus – Vom Leiden zum Heilen
-Q.R. als Arzt und sein Bild vom Heiler
-Weltanschauliche und spirituelle Heimat
-Zusammenfassung
4.3 Ergebnis

Abschließende Bemerkungen

Literaturverzeichnis

 


home - Zur Startseite des VWB - Verlag Wissenschaft und Bildung


Hiermit bestelle ich:
Stück "Vom Leiden zum Heilen"

Meine EMail:

Meine Adresse:

Zahlungsart/Method of payment:

per Kreditcarte (Visa Card only)

Rechnung (im Ausland Vorausrechnung)/Payment in Advance

BITTE SENDEN SIE UNS NACHFOLGENDE DATEN AUS SICHERHEITSGRÜNDEN NUR PER POST ODER FAX:
PLEASE SEND THE FOLLOWING ITEMS ONLY BY POST OR FAX:
Fax No: +49-[0]30-251 11 36
Kreditkartennummer/Card Number
Gültig bis/Valid until: - Kreditkartenprüfnummer/Card Verification Code/Value:

Einzugsermächtigung (nur Inland)
Kontonummer Bankleitzahl
Name des Kontoinhabers

Datum + Unterschrift / Date + Signature:


Was Sie uns sonst noch sagen wollten: