Was ist Bewußtsein

Aspekte einer allgemeinen Theorie koordinierter Funktion cerebraler Neuronen

Erhard Franke


Psychologische Konstrukte gibt es wie Sand am Meer und welcher Psychologe hat sc hon darauf verzichtet, dem großen Flickenteppich seine eigene Theorie hinzuzufügen? Aber gab es eigentlich schon einmal jemanden, der versucht hat, aus allden mehr oder minder sinnvollen Vorschlägen ein in sich widerspruchsfreies Ganzes zu formen, das die Grundlage für eine allgemeine Theorie der Gehirntätigkeit abgeben könnte? Der Autor des vorliegenden Buches hat sich dieser nicht einfachen Herausforderung gestellt und ein semantisches Gerüst entworfen, in das sich alle bisherigen positiven Beiträge zur Erforschung der Gehirntätigkeit zwanglos einordnen lassen, seien sie nun neuro-psychologischer oder rein psychologischer Natur. Wieviel neue Konstrukte er dazu braucht? Im Grunde genommen nur zwei, den Begriff der Diskrepanz und den des Intentionsaktivates. Beide werden exakt definiert und haben es - wie die spannende Lektüre ergibt - in sich. Selbst scheinbar so spröde und eigenwillige Konstrukte wie das "Feld" entpuppen sich als mühelos einordenbar. - Das Jahrtausendrätsel des Bewußtseins wird so scharf eingegrenzt, daa es fürderhin als legitimer Gegenstand neurobiologischer und damit naturwissenschaftlicher Forschung gelten darf. Wer immer sich eine gewisse Vorstellung von den Prozessen in seinem Gehirn machen möchte, wird nicht umhin können, die vorliegende Arbeit aufmerksam zu lesen und zu durchdenken. Das ausführliche Glossar wird dies auch dem Nichtfachmann ermöglichen.


Inhalt:

  1. Abgrenzung des Gegenstandes und erste Definition der Dimna
    1. Forderungen an eine allgemeine Theorie der höheren Nerventätigkeit
    2. Bisherige terminologische Voraussetzungen und Gegebenheiten
    3. Protozoen mit Einzelmerkmalen von Protoneuronen
    4. Primitive Nervensysteme
    5. Dimna, ein erforderlicher neuer Begriff
    6. Zur Hologenie des Gehirns
  2. Aktivate und Engramme
    1. Aktivate
    2. Der Semon’sche Engrammbegriff
    3. Aktualisierte Engrammdefinition
    4. Engrammtypen
    5. Entstehung von Engrammen bzw. Assoziationsstrukturen
  3. Dimna in neuronalen Massenaktionen
    1. Eine gehirnspezifische Pluralform von Dimna
    2. Erkenntnistheoretische Aspekte der Dimna
    3. Beginn- und Abklingphase der Dimna
    4. Physiologische Korrelate der Dimna
  4. Intentionsaktivate
    1. Phylogenetische Aspekte
    2. Neurophysiologische Grundlagen
    3. Das limbische System und seine Funktionen
    4. Frontalhirnfunktionen und Intentionsaktivate
    5. Intentionsaktivate und Motive
    6. Intentionsaktivate und zielgerichtetes Denken
    7. Intentionsaktivate und Träume
    8. Pathologie der Intentionsaktivate
  5. Intentionsaktivate und Sprache
    1. Interindividuelle Information in sozialen Gruppen als potentieller Überlebensvorteil
    2. Sprache und Semantik
    3. Zum Wesen der Begriffe
    4. Unser Sprachlexikon und seine Inbetriebnahme
    5. Abstraktes Denken
    6. Cerebrale Grundlagen der Sprache
  6. Dimna und Bewußtsein
    1. Einige der bisherigen Definitionen des Bewußtseins
    2. Bewußtsein als Produkt raumzeitlicher Dimna-Dichte – Bewußtseinsquotient
    3. Schlaf und Traum
    4. Pathologie des Bewußtseins
    5. Emotionen, Affekte
    6. Bewußtsein, Hypnose, Suggestion
    7. Schmerz als Störung der Diskrepanzminimierung
  7. Dimna und einige Konstrukte der Psychologie und Neuropsychologie
    1. Diskrepanz bei Hebb, mismatch bei Näätänen
    2. Die voluntaristische Psychologie Wundt’s
    3. Gestalt- und Ganzheitspsychologie
    4. Anmerkung zu Freud
    5. Pawlows bedingte Reflexe
    6. Kognitionspsychologie und Dimna
    7. Dimna und Informationsverarbeitung
    8. Neuronaler Darwinismus und Dimna
    9. Bemerkungen zu Helm, Klopf und Helson
  8. Dimna und einige Begriffe, die sich direkt oder indirekt auf Gehirnfunktionen beziehen
    1. Psychologische Konstrukte und Umgangssprache
    2. Dimna und einige Verben
    3. Pro-Wörter und Intentionsaktivate
    4. Stichprobe von Begriffen mit Bezug auf Gehirnfunktionen
  9. Zusammenfassende Betrachtungen
    1. Das Dimna-Konzept im Überblick
    2. Prädikationsmöglichkeiten
    3. Physik - Chemie - Biologie - Dimna
    4. Eventuelle Einwände
    5. Ein offenes Modell und einige philosophische Aspekte
    6. Ausblick
  10. Glossar
  11. Übersetzung englischer Originalzitate
  12. Literatur


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